PC-Kasse statt offene Ladenkasse – ein Vergleich

Manche Bäcker verwenden immer noch eine offene Ladenkasse. Auch wenn es keine gesetzliche Pflicht zur Nutzung einer PC-Kasse mit einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) gibt: Die Vorteile, wie ein Plus an Sicherheit, Effizienz und Nachvollziehbarkeit der Kassenbewegungen, sind deutlich.

Arbeitszeit ist wertvoll

Die offene Ladenkasse ist nicht nur „altbacken“, sondern kostet auch Arbeitszeit. Denn arbeiten Ihre Bäckerei-Filialen mit einer Barkasse ohne jegliche Technik, sind Unternehmer gehalten, täglich einen Kassenbericht per Hand zu erstellen – und zwar einzeln für jede verwendete Kasse.

Die Bestandsaufnahme der Kasse, bei der die Tageseinnahmen errechnet und Bargeldbestände einzelnen Kassen zugeordnet werden, ist in diesem Fall unerlässlich – die Führung eines Kassenbuchs allein genügt nicht, um die Anforderungen der Finanzbehörden umzusetzen.

Fehlerquote senken

Der Aufwand bei der Verwendung einer PC-Kasse mit TSE ist spürbar geringer, zudem sind Fehlbestände oder Fehlbons so gut wie ausgeschlossen. Bei der offenen Ladenkasse ohne Software im Hintergrund dagegen müssen Sie jeden Tag mühsam den Soll- mit dem Ist-Bestand abgleichen; jeder Betrag und Geschäftsvorfall muss exakt dokumentiert und nachweisbar sein. Schätzungen oder auch Rundungen sind unzulässig. Zudem können bei einer Steuerprüfung schon unbeabsichtigte Rechenfehler oder nachträglich eingetragene Änderungen dazu führen, dass das Finanzamt die Daten nicht anerkennt.

Verkaufsprozess fördern

Anders als die offene Ladenkasse stellt eine PC-Kasse auch Mehrwertsteuer-Sicherheit her, da die Mitarbeiter während des Verkaufsprozesses erinnert werden, zu fragen, ob die Backwaren im oder außer Haus verzehrt werden. Das System berechnet dann automatisch den korrekten Mehrwertsteuersatz. Der Einsatz einer PC-Kasse mindert somit den Aufwand in Ihrer Filiale und fördert auch den Verkaufsprozess.

Betriebliche Abläufe unterstützen

Die Buchführung muss stets hieb- und stichfest sein, damit der Unternehmer jeder Steuerprüfung gelassen entgegensehen kann. Alle Geschäftsvorfälle, etwa Verkäufe, Ausgaben oder Stornos, speichert die Software einer PC-Kasse lückenlos und nachvollziehbar, wohingegen die offene Ladenkasse die Pflicht zur Einzelaufzeichnung naturgemäß nicht erfüllen kann.

Eine passende modulare Kassensoftware verbindet umfangreiche Kassen-, Warenwirtschafts- und Marketingfunktionen mit einer bedienerfreundlichen Oberfläche. Ist etwa die Warenwirtschaft in der Kassensoftware integriert, steigt auch im Lager die Transparenz. Nachbestellungen können effizient durchgeführt werden.

Kunden zufrieden stellen

Unterstützt und verbessert werden alle betrieblichen Prozesse durch den Einsatz einer PC-Kasse, indem sie reibungsloser ablaufen als bei Verwendung einer offenen Ladenkasse. Am Ende stehen zufriedene Kunden und Mitarbeiter, denen die Arbeit leichter von der Hand geht.

Wahlweise kann durch ein Tool auch die mobile Tischbedienung in die Bäckereifiliale gebracht werden, bei der das Team die Kunden mit mobilem Drucker und mobilem EC-Gerät am Gürtel an den Tischen bedienen kann. Kundenkarten können ebenso integriert werden und für zusätzliche Verkaufsanreize sorgen.

Mehr als nur kassieren

Eine PC-Kasse mit TSE leistet im Gegensatz zur offenen Ladenkasse mehr als nur Kassieren, sie optimiert ganze Abläufe. Fehler, wie verwechselte Preise beispielsweise, sind mit einer PC-Kasse ausgeschlossen. Produktdaten, die an der Kasse angezeigt werden, können zudem als Beratungshilfen für Ihre Angestellten dienen. Hinzu kommt die gewinnbringende Möglichkeit des Instore-Marketings. Denn die TFT-Bildschirme moderner PC-Kassen können als Medium für allgemeine Werbung, gezielte Kundeninformation und passende Cross-Selling-Angebote fungieren.

Bildquelle alte Ladenkasse: ©HansLinde/pixabay.com

Bildquelle Hintergrund: ©Photo by Miti on Unsplash

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